Am Dienstag, dem 17.11.2020, nahmen Mitarbeiter der atene KOM GmbH am jährlichen Breitbandgipfel Niedersachsen-Bremen teil. Die Veranstaltung wurde vom Breitbandzentrum Niedersachsen-Bremen als Onlinekonferenz live übertragen. Der Themenbereich umfasste unter anderem die Themen Digitalisierung, Breitbandausbau, Mobilfunk und 5G in Niedersachsen und Bremen.

Am Vormittag präsentierte Stefan Muhle, Staatssekretär im Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung, die Fortschritte und kommenden Herausforderungen in den oben genannten Themengebieten. Muhle berichtete unter anderem davon, dass für 92 Prozent aller Schulen in Niedersachsen geförderte Ausbauzusagen vorliegen und die Umsetzung zügig vorangeht. Außerdem hat das Land Niedersachsen die Förderrichtlinie zur Kofinanzierung überarbeitet und bietet für die Zukunft sowie für bereits im Bau befindliche Projekte eine Erhöhung der Förderquote des Landes auf 25 Prozent an. Ebenso betonte er die gute Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur und der atene KOM GmbH. Bereits 80 Prozent aller Krankenhäuser werden mit Glasfaser ausgebaut und ebenfalls 80 Prozent aller Gebäude in Niedersachsen werden nach Abschluss der aktuellen Fördermaßnahmen mit 100 Mbit/s versorgt. Auch das Land Bremen kann mit sehr guten Zahlen zum Breitbandausbau glänzen, bereits 95 Prozent aller Haushalte im Land Bremen haben zum heutigen Stand eine Gigabitversorgung.

Dr. Tobias Miethaner, Leiter der Abteilung Digitale Gesellschaft im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, hielt die letzte Präsentation des Vormittags zum Breitband- und Mobilfunkausbau aus Sicht des Bundes. Im Mittelpunkt seiner Präsentation stand die künftige Graue Flecken Förderung, die Förderrichtlinie startet Anfang 2021 und wird in zwei Phasen ausgeführt.

Zum Schluss informierte Dr. Miethaner über ein künftiges Bundesprogramm für die Mobilfunkförderung. Es stehen 1,1 Milliarden Euro für die Errichtung von rund 5.000 Mobilfunkmasten in Gebieten ohne Versorgung zur Verfügung. Hierbei soll die Mobilfunk-Infrastruktur-Gesellschaft des Bundes den Kommunen als starker Partner zur Seite stehen. Eine Kofinanzierung von Landesseite ist nicht vorgesehen.

Am Nachmittag folgten weitere informative Präsentationen von unterschiedlichen Marktteilnehmern zu den Themen Glasfaser- und Mobilfunkausbau, künftige Förderkulissen und dem 5G Ausbau.