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Umweltschonend und bequem die Natur erleben: Das neue Projekt der atene KOM unterstützt den E-Bike-Tourismus im Harz und im Harzvorland.

Der Harz gehört zu den touristischen Hotspots Deutschlands. Im Jahr 2016 konnte die Region mehr als 6,5 Millionen Übernachtungen verzeichnen, Tendenz steigend. Besonders Natur- und Wanderfreunde nutzen das höchste Gebirge Norddeutschlands mit seinen ausgedehnten Wäldern und zahlreichen Flusstälern zur Erholung. Damit sich der Tourismus in der Region nachhaltig weiterentwickeln kann, muss er sich aktuellen Trends öffnen. Seit einigen Jahren werden Radfahren und besonders die Nutzung von E-Bikes bei Urlaubern im Harz immer beliebter.

Mit dem Projekt E-Bike-Paradies soll der regionale Radtourismus aufgewertet werden. Ziel ist die Entwicklung eines vernetzten E-Bike-Systems mit Informationen zu Routen und allen notwendigen Infrastrukturen: Buchungssystem, Vermiet-, Service- und Ladestationen.

Die Umsetzung erfolgt im Austausch mit der österreichischen LEADER-Region „Südburgenland plus“, die in diesem Bereich bereits positive Erfahrungen sammeln konnte. Regionen aus Niedersachsen und Sachsen-Anhalt kooperieren für das Projekt. Auch die Erfahrungen mit der beliebten Harzer Wandernadel – einem Belohnungs-System zur Auszeichnung von aktiven Wanderern – werden berücksichtigt. So wird für das südliche Burgenland beispielsweise die Einführung einer „Radler-Nadel“ vorbereitet.

Die beiden Regionalbüros der atene KOM in Osterholz-Scharmbeck (Bremen, Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein) und Leipzig (Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen) übernehmen das Projektmanagement, organisieren Veranstaltungen und Schulungsangebote und setzen die Öffentlichkeitsarbeit um. Auch die Moderation des Wissenstransfers zwischen den Beteiligten aus Deutschland und Österreich sowie die Unterstützung der Kommunikationsstrategie auf nationaler und transnationaler Ebene gehören zu den Aufgaben der atene KOM im Projekt.