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Seit Juni ist die atene KOM an einem neuen Projekt in der Interreg-Nordseeregion beteiligt. Bei COM³ (Building COMpetencies for COMpetitive COMpanies) geht es um die Unterstützung von Kommunen und Landkreisen bei der Einführung und Nutzung neuer Technologien. Der Fokus des Projekts liegt auf ländlichen Regionen.

Worum geht es in COM³

Unternehmen im ländlichen Raum reagieren langsamer auf Veränderungen, sind unsicher gegenüber technologischen Veränderungen und deshalb oft nicht in der Lage, sich an schnell entwickelnde Technologien anzupassen. Um diese Hürden zu überwinden, entwickelt COM³ ein einzigartiges Modell, das es Landkreisen und Kommunen ermöglichen soll, eine dynamische Wirtschaftsumgebung zu schaffen, in der digitale Technologien zum Einsatz kommen.

Ein COM³-Schulungs- und Coaching-Modell soll Technologie-Hubs, Unternehmen und Mapping-Initiativen vernetzen. Zusammen mit Maßnahmen und Schulungen zu Regulierungs-, Finanz- und Sicherheitsaspekten bietet das Modell die erforderlichen Strukturen zur Unterstützung kleiner Unternehmen. Die COM³-Partner werden die gemeinsam entwickelten Lösungen in sieben Ländern des Nordseeraums testen. Mit dabei sind neben Deutschland auch die Niederlande, Belgien, Dänemark, Schweden, Norwegen und Großbritannien.

Die Projektpartner erstellen gemeinsam einen Fahrplan und eine Plattform für die Digitalisierung ländlicher Unternehmen und vernetzen diese grenzüberschreitende. Ziele des Projektes COM³ sind

  • die Steigerung der Nutzung von Technologien – wie Open Data-Lösungen oder digitalen Anwendungen in Industrie und Tourismus – in ländlichen Unternehmen um 15 Prozent und
  • die Erhöhung des Anteils von Informations- und Kommunikationstechnik am lokalen und regionalen Bruttoinlandsprodukt in den Pilotregionen.

Die Rolle der atene KOM

Die atene KOM entwickelte das Projekt und leitet es gemeinsam mit der Intercommunale Leiedal. Als Projektpartner übernimmt die atene KOM bei COM³ das transnationale Projekt-, Finanz- und Kommunikationsmanagement der gesamten Partnerschaft. Der offizielle Projektstart ist für Oktober 2019 geplant, das Projekt läuft bis Ende 2022.