Wenn Menschen sich heute begegnen, tun sie das immer häufiger auch im virtuellen Raum. Ein digitales Netzwerk zu haben, online mit anderen in Kontakt zu treten, sind inzwischen wichtige Voraussetzungen, um am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben. Doch längst nicht alle Menschen in unserer Gesellschaft haben Zugang zu den so genannten Neuen Medien. Viele – gerade ältere – Mitbürger*innen benötigen Hilfe im Umgang mit Smartphones oder dem Internet.

Im Rahmen des zweiten Digitaltags am 18. Juni 2021 vergibt die Initiative „Digital für alle“ – ein breites Bündnis von gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Organisationen – deshalb den „Preis für digitales Miteinander“. Noch bis zum 30. April können sich engagierte Gruppen mit ihren Projekten bewerben.

Die Auszeichnung wird erstmals exklusiv durch die atene KOM gefördert und ist mit 20.000 Euro dotiert. Der Preis wird in den Kategorien „Digitale Teilhabe“ und „Digitales Engagement“ verliehen.

Wer kann sich bewerben?
In der Kategorie „Digitale Teilhabe“ sucht die Initiative „Digital für alle“ Bewerber*innen, die digital benachteiligten Menschen den Weg aus dem digitalen Abseits möglich machen. Gerade diese wichtigen Projekte tragen dazu bei, dass sich jede und jeder unserer Gesellschaft in der digitalen Welt selbstbestimmt und sicher bewegen kann.

Wie können wir mit digitalen Technologien das bürgerschaftliche Engagement in unserer Gesellschaft stärken? In der Kategorie „Digitales Engagement“ zeichnet die Initiative Projekte aus, die eine überzeugende Antwort auf diese Frage geben und damit ganz neue Wege des gesellschaftlichen Miteinanders aufzeigen.

Wer entscheidet über die Gewinner?
Zur unabhängigen Jury zählen Persönlichkeiten aus Zivilgesellschaft, Politik, Wirtschaft und Religion. So zählt zum Beispiel Inklusions-Aktivist Raul Krauthausen ebenso zu den Juror*innen wie Bundesfamilienministerin Franziska Giffey und Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner. Gemeinsam entscheiden sie, welche Projekte es ins Finale schaffen und wer dort am Ende die Nase vorn hat.

„Digital für alle“ – wer steckt dahinter?
Wie können alle Menschen in Deutschland von der Digitalisierung unserer Lebenswelt profitieren? Mit dieser Frage beschäftigen sich die Mitglieder der Initiative „Digital für alle“. Dahinter steht ein breites Bündnis von 27 Organisationen aus Zivilgesellschaft, Kultur, Wissenschaft, Wirtschaft, Wohlfahrt und öffentlicher Hand. Mit zahlreichen Aktionen beleuchten sie am jährlich stattfindenden Digitaltag die vielfältigen Aspekte der Digitalisierung und tragen zur gesellschaftlichen Debatte bei.

Alles Details rund um die Bewerbung finden sich unter: www.digital-miteinander.de.