Nachdem bereits die Veranstaltungen in Wiesbaden und Osterholz-Scharmbeck auf starkes Interesse stießen, startete letzte Woche auch der Leipziger Standort der atene KOM GmbH sein Workshop-Angebot im Rahmen der Projektträgerschaft für das Bundesförderprogramm Breitband mit großem Erfolg. Am 31. Januar kamen Zuwendungsempfänger aus dem benachbarten Sachsen-Anhalt nach Leipzig, um sich über die Prozesse der Mittelanforderungen und Auszahlungen im Rahmen der Bundesförderung für den Breitbandausbau zu informieren. Für den Projektträger war Stefan Seidenglanz, Leiter der Zahlstelle bei der atene KOM GmbH, vor Ort und führte durch den zweistündigen Workshop.

Besonderes Beachtung erfuhr der Themenkomplex Mittelanforderung in der Praxis. Hier gab es hilfreiche Hinweise zur schnellen Abwicklung des Verfahrens sowie zu technischen Feinheiten bei der Nutzung der zentralen Ausschreibungsplattform. Die Vorabprüfung der Unterlagen durch den Projektträger erwies sich als zweiter bedeutsamer Punkt. Dadurch wird es möglich, den Prüfprozess bereits vor der Begleichung von Rechnungen abzuschließen.

Im Laufe der Veranstaltung machten die Teilnehmer von der Gelegenheit, sich auszutauschen und Fragen zu stellen intensiv Gebrauch. Im Fokus standen dabei einige nützliche Neuerungen der zentralen Ausschreibungsplattform. Diese wird seit Beginn des Förderprogramms fortlaufend weiterentwickelt, was die Anwesenden ausdrücklich goutierten. Sie begrüßten in diesem Zusammenhang vor allem, dass die Daten bei der Mittelanforderung zwischengespeichert werden können. Dies erleichtert die Einreichung von Anträgen deutlich. Die Teilnehmer lobten zudem die unkomplizierte Beantwortung von Fragen durch die Projektträger-Hotline, die von Montag bis Freitag zwischen 9 und 17 Uhr bei Anliegen rund um das komplexe Antragsverfahren behilflich ist.

Auch die für die Projektumsetzung notwendigen Informations- und Kommunikationsmaßnahmen waren Gegenstand des Seminars. Hier ging es insbesondere um die Anbringung und Ausgestaltung der Bauschilder, für die im Hinweisblatt für Informations- und Kommunikationsmaßnahmen klare Handlungsempfehlungen festgehalten sind.

Aufgrund der großen Resonanz sind bereits weitere Workshops für Zuwendungsempfänger zu Themen rund um das Bundesförderprogramm in Planung.