Im Juni 2021 nahmen sechs europäische Projekte an der gemeinsamen Digitalkonferenz „Integrated Digital Transformation“ des Interreg-Projekts CORA teil. Im Mittelpunkt der Konferenz stand die Förderung von Synergien zwischen europäischen Projekten. Dafür teilten die Partner der Projekte CORA, COM³, Futures By Design, GrowIn 4.0, CUPIDO und SMARTVillages ihre Erfahrungen zur digitalen Transformation und gaben einen Ausblick in die Zukunft. Im Fokus aller Projekte steht die Gestaltung der digitalen Zukunft in Europa. atene KOM arbeitet in vier der sechs beteiligten Projekte als Projektpartner, in der Projektkommunikation sowie im Rahmen des transnationalen Projektmanagements.

Die gemeinsame Konferenz der Interreg-Projekte „Integrated Digital Transformation“ war für die Projektpartner und Stakeholder eine hervorragende Gelegenheit, ihre Ergebnisse mit anderen ExpertInnen und Praktikern zu diskutieren, ein breiteres Publikum zu erreichen und die Ergebnisse ähnlicher europäischer Projekte kennenzulernen – alles im Kontext der digitalen Transformation, Smart Regions, Digitalisierung von Unternehmen und Industrie 4.0.

Die „digitale Kluft“ in den ländlichen Gebieten Europas ist deutlich spürbar – in vielen Fällen existiert keine geeignete digitale Infrastruktur und digitale Kompetenzen sind nur begrenzt vorhanden. Um diese drängenden Probleme anzugehen, stimuliert das Interreg NSR Projekt „CORA – COnnecting Remote Areas with digital infrastructure and services“ digitale Infrastruktur, Dienstleistungen und Fähigkeiten in ländlichen Gebieten. Das Projekt unterstützt lokale Behörden dabei, gemeinsame Herausforderungen zu identifizieren und befähigt sie, Erfahrungen auszutauschen, innovative Lösungen zu testen und eine fortschrittliche digitale Umgebung zu schaffen.

Das Interreg NSR Projekt GrowIn 4.0, bei dem atene KOM als unterstützender Projektpartner agiert, zielt darauf ab, starke Kompetenzen und Werkzeuge auszubauen, die sich die KMU in den teilnehmenden Regionen zu Nutze machen. Der Ansatz besteht darin, eine starke Partnerschaft zu etablieren, die das Wissen über die Fertigungsindustrie und Industrie 4.0 bündelt. Dadurch entstehen verbesserte und neue Methoden und Werkzeuge, die in Interaktion mit KMU entwickelt werden, um die Ausbildung digitaler Kompetenzen zu fördern.

Auch das Interreg NSR Projekt COM³ hat sich zum Ziel gesetzt, ländliche Gebiete durch den Aufbau digitaler Fähigkeiten und die Umgestaltung von KMU zu attraktiveren Orten des Lebens, Arbeitens und Investierens zu machen. Dies geschieht durch die Entwicklung eines einzigartigen Unterstützungsmodells, das lokale und regionale Akteure in ihrer Rolle als Innovationsförderer und -ermöglicher stärkt und befähigt.

Mit dem Interreg NSR Projekt Futures By Design werden KMU aus verschiedenen Sektoren durch den Wissenstransfer und das Teilen von Informationen auf die kommenden wirtschaftlichen, technischen und digitalen Herausforderungen vorbereitet.

In jedem dieser Projekte leitet atene KOM die Projektkommunikation, führt Projektmanagement-Aktivitäten durch und/oder trägt als Projektpartner dazu bei, ein starkes Netzwerk in der Welt der Digitalisierung und Industrie 4.0 zu etablieren sowie ein zuverlässiger Partner in der Entwicklung von Regionen zu werden.

Wissenstransfer und Erfahrungsaustausch standen im Mittelpunkt der Digitalkonferenz, die gleichzeitig die Abschlusskonferenz des CORA-Projekts war. Auf der Digitalkonferenz stellte das CORA-Projekt die Säulen und Dimensionen des digitalen Transformationsmodells vor, das verschiedene Facetten des digitalen Wandels adressiert. Futures By Design präsentierte eine Analyse des Status Quo des datenbasierten Arbeitens von KMU und Vertreter des GrowIn 4.0-Projekts stellten den im Rahmen des Projekts entwickelten Barrierebericht, sowie Geschäftsinnovationen und die Veränderungen von KMU vor. Die COM³-Partner teilten ihre Erfahrungen mit dem Aufbau von Communities rund um die Digitalisierung von Unternehmen. Der Erfahrungs- und Wissensaustausch hörte nicht bei den atene KOM-Projekten auf – das Interreg NSR Projekt CUPIDO zeigte spannende Präsentationen zu den Konzepten „Museen zu Hause“ und „Museen ohne Wände“, und das Interreg Alpenraum Projekt SMARTVillages gab Einblicke in seine digitale Austauschplattform und Piloterfahrungen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website des CORA-Projektes.