Zum Ende der aktuellen EU-Förderperiode 2014–2020 bringt die atene KOM deutsche Projektpartner mehrerer Interreg-Projekte aus dem Themenfeld „smarter Regionen“ zusammen. Das Ziel: eine gemeinsame Position zu erarbeiten, welche Schwerpunkte im Bereich der „intelligenten“ Regionalentwicklung in der kommenden Förderperiode 2021–2027 sinnvoll und notwendig erscheinen.

Viele Interreg-Projekte beschäftigen sich aktuell mit „intelligenter“ Raum- und Regionalentwicklung. Beispiele hierfür sind die von der atene KOM entwickelten und koordinierten Projekte CORA und COM³ im Nordseeraumprogramm. Eine wichtige Erkenntnis aus diesen Projekten: Integrierte Ansätze, mit denen verschiedenste Perspektiven und Sektoren zusammengeführt werden, und hierauf ausgerichtete Organisationsstrukturen sind ein Schlüssel für eine nachhaltige und „intelligente“ Regionalentwicklung.

Deshalb bringen wir nun Projekte zusammen, die ganz unterschiedliche Schwerpunkte setzen. Neben Vorhaben, die digitale Technologien in den Mittelpunkt stellen und Phänomene wie „Data as a service“, „Big Data“ oder das „Internet der Dinge“ als Motor der Regionalentwicklung diskutieren, sind darunter auch solche, die einen stärkeren Fokus auf soziale Innovationen und die Stärkung der Zivilgesellschaft legen oder die regionale Wirtschafts- und Innovationsförderung in den Blick nehmen und beispielsweise Regionen bei der Umsetzung der regionalen Strategien für intelligente Spezialisierung (RIS3) unterstützen.

In den kommenden Monaten werden nun Vertreter*innen von 12 Interreg-Projekten mit deutscher Beteiligung in einem fachlichen Austausch zum Thema „integrierte Lösungen für smarte Regionen“ zusammenkommen. Die zentrale Frage ist, was erfolgreiche integrierte Strategien für „smarte Regionen“ ausmacht und wie diese umgesetzt werden können. Aus den unterschiedlichen Erfahrungen und (Zwischen-)Ergebnissen dieser Projekte wird hierzu eine gemeinsame Position erarbeitet. Der Blick richtet sich dabei auf die EU-Förderperiode 2021–2027: Neben neuen Projektideen werden auch Kommentare zu den Interreg-B-Programmentwürfen erarbeitet und Empfehlungen zu Förderschwerpunkten an die deutschen Programmakteure gerichtet.

Das Projekt „Integrierte Lösungen für smarte Regionen“ hat eine Laufzeit von September 2020 bis Mai 2021. Es wird als Andockvorhaben des Projekts CORA im Rahmen des Bundesprogramms Transnationale Zusammenarbeit durch das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) und das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) gefördert. Deutsche Projektpartner folgender Projekte sind an dem interdisziplinären Vernetzungsprojekt beteiligt: