© atene KOM | Gruppenfoto der Teilnehmer des EPIC Projekt-Planungs-Seminars in Barcelona, 15. Februar 2019.

Im Rahmen des Projekts EPIC, an dem die atene KOM als einer von zehn Partnern beteiligt ist, haben sich vergangene Woche 35 Studenten aus acht europäischen Ländern in Barcelona getroffen.

An den fünf Seminartagen (11. – 15. Februar 2019) setzten sie sich unter Anleitung von Lehrkräften in Workshops mit problembasiertem Lernen, transnationaler Zusammenarbeit und Projektentwicklung auseinander. Für die Studenten war es das erste Präsenztreffen. Sie nutzten die Zeit für die gemeinsame Meilensteinplanung und das Kennenlernen.

Projektinhalte

Vor Ort erhielten alle erste Einblicke in die Projekte: Themen sind unter anderem die Weiterentwicklung einer Trainingsplattform zum Thema Cyber-Security oder die Analyse von Open Data mit dem Ziel eine Smart-City-Lösung für die norwegische Stadt Stavanger zu entwickeln.

Ein Projektteam arbeitet an einer Technologie, die es erlaubt, Kaffee von der Produktion bis zum Konsumenten mit Hilfe von Blockchain und Internet of Things zu verfolgen. Die so geschaffene vollständige Transparenz soll das Vertrauen in die Qualität des Kaffees maximieren und Verbrauchern bessere Orientierung geben.

Ein anderes Team will auf das Problem der absinkenden Böden in den Niederlanden aufmerksam machen. Erdbeben, das Verschwinden von Vegetation oder die Salzgewinnung tragen nach aktuellen Prognosen dazu bei, dass der Boden in einigen Gegenden des Landes in den kommenden 30 Jahren um bis zu zwei Meter sinken wird. Dies führt zu Rissbildungen an Häusern, sumpfigen Auenlandschaften, in denen die Kühe kaum noch grasen können, und zum Absinken von Straßen, Kanälen und Leitungen. Die Folgen des Klimawandels und die ohnehin große Hochwassergefahr in den Niederlanden verstärkt dies zusätzlich. Um bei Bürgern, kommunalen Versorgern und Unternehmen ein Bewusstsein für dieses Problem zu schaffen, entwickelt das Projektteam „Descending Cities“ im Rahmen von EPIC eine Virtual Reality-Anwendung.

Hintergrund

Beim Erasmus+-Projekt EPIC arbeiten Studenten an realen Fallstudien, die Unternehmen, Gemeinden und Forschungseinrichtungen zur Verfügung stellen. Die internationalen Teams sind interdisziplinär zusammengestellt: Die internationalen Teams sind interdisziplinär zusammengestellt: Die Teilnehmer kommen aus Studienrichtungen wie IKT, Wirtschaft oder Design und haben unterschiedliche Wissensstände. Für die Projektumsetzung birgt diese Diversität eine Vielzahl an fachlichen, interkulturellen und administrativen Herausforderungen.
Um den Studenten die Arbeit zu erleichtern, wurden sie während der Seminarwoche von Betreuern mit verschiedenen Schwerpunkten gecoacht und unterstützt. Zusätzlich gab es Workshops zu Themen wie kulturelle Unterschiede oder Unternehmertum.

Fotos: Eindrücke der EPIC-Seminarwoche in Barcelona, 11.-15. Feburar 2019. © atene KOM GmbH