Am 19. November haben sich die Vertreter von mehr als zehn laufenden Interreg-Projekten aus Niedersachsen in Lüneburg zum Erfahrungsaustausch getroffen. Organisiert und moderiert wurde das Treffen vom Amt für regionale Landesentwicklung Lüneburg. Dabei war auch Dr. Monika von Haaren  vom Niedersächsisches Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionalentwicklung.

Positive und negative Erfahrungen aus den verschiedenen Interreg-Projekten (inkl. Interreg NSR, Interreg BSR und Interreg Europe) standen im Mittelpunkt des Treffens. Die Veranstaltung begann mit einer kurzen Vorstellung der Projekte, gefolgt von Diskussionen über die bestehenden Herausforderungen und die spezifischen Stärken bei der Projektentwicklung und -umsetzung. Hauptziel des Treffens war es, die Praxiserfahrungen der Projektpartner an die zuständigen Interreg-Behörden aus Niedersachsen weiterzugeben, um die Bedingungen und Modalitäten des Interreg-Programms nach 2020 zu verbessern.

atene KOM stellte die beiden laufenden Projekte CORA (COnnecting Remote Areas with digital infrastructure and services – Interreg NSR) und LowTEMP (Low Temperature Fernwärme für den Ostseeraum – Interreg BSR) vor. Während des Treffens erläuterte CORA-Projektkoordinator Dr. Peyman Khodabakhsh (atene KOM) die Bedeutung der digitalen Transformation für die ländlichen Gebiete der Nordseeregion und stellte das große Potenzial der CORA-E-Learning-Plattform – eines der zahlreichen Projektergebnisse – heraus. Die Plattform könnte schon bald von allen Behörden in Niedersachsen genutzt werden.

Neben CORA wurden mehrere weitere Interreg-Projekte mit Partnern aus Niedersachsen wie ZEROCO2, REBUS, GrowIn 4.0, HyTrEc 2, SmartUp-Beschleuniger, 2Impresz (European Institute for Innovation – EIfI) oder TOP SOIL (Kreisverband der Wasser- und Bodenverbände Uelzen) vorgestellt.

Alle Teilnehmer betonten die Bedeutung des Interreg-Programms für die Integration der europäischen Regionen sowie den Wert der transnationalen Zusammenarbeit zwischen mehreren EU-Ländern.


Bild: CORA – Connecting Remote Areas with digital infrastructure and services
Bildcredit: atene KOM GmbH