© Christian Ridder. Die Ergebnisse der „Connecting Seas“ Konferenz fasste der Künstler Christian Ridder in einer Zeichnung zusammen.

Vom 13. bis 14. Februar 2019 fand die von der atene KOM organisierte Abschlusskonferenz „Connecting Seas“ der beiden Interreg-Projekte „NorthSEE“ und „Baltic LINes“ in Hamburg statt. Mehr als 200 Teilnehmer aus 14 verschiedenen Ländern der Nord- und Ostseeregion nahmen an der Konferenz teil. Zielgruppe der Veranstaltung waren Vertreter aus Regierungen, den Schifffahrts-, Energie- und Umweltsektoren, aber auch transnationale Organisationen und Initiativen, NGOs und Forschungseinrichtungen. Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) war als Lead Partner der beiden von der Europäischen Union geförderten Interreg-Projekte der Gastgeber dieser Konferenz.

Auf der englischsprachigen Veranstaltung standen Status quo, Entwicklungsmöglichkeiten, zukünftige Trends sowie die maritime Raumplanung der Nord- und Ostseeregion im Mittelpunkt. Im Rahmen der maritimen Raumplanung sollen menschliche Tätigkeiten auf See möglichst effizient und nachhaltig vorgenommen werden. Auf der „Connecting Seas“ lag der Fokus dabei in erster Linie auf den Themen Schifffahrt, Energie und Umwelt. So wurden an den beiden Veranstaltungstagen mehrere Workshops zu Themen wie Umweltbelange, Daten in der maritimen Raumplanung, Einbeziehung von Interessensgruppen und zu möglichen Konflikten, Synergien und Zukunftsszenarien abgehalten.

Bei einem geführten Rundgang hatten die Konferenzteilnehmer Gelegenheit, die 13 Informationsstände verschiedener Länder der Nord- und Ostseeregion zu besichtigen und sich über die jeweilige landesspezifische maritime Raumplanung zu informieren. Zusätzliche Podiumsdiskussionen, Vorträge, eine Abendveranstaltung im Internationalen Maritimen Museum und viele Möglichkeiten zum Networking und Austausch machten die „Connecting Seas“ Konferenz zu einem informativen und interaktiven Event für internationale Akteure aus den Regionen an Nord- und Ostsee.

 
© atene KOM. Mehr als 200 internationale Akteure aus den Regionen an Nord- und Ostsee nahmen an der „Connecting Seas“ Konferenz in Hamburg teil.