Corona macht deutlich: Wir müssen die Chancen der Digitalisierung nutzen

Die Corona-Pandemie schreitet weltweit voran, immer mehr Menschen arbeiten von zuhause. Insbesondere die enorme Zunahme der Nutzung von Videokonferenzen wird zur Belastungsprobe für die heute in Deutschland vorhandenen Netzinfrastrukturen. Dabei nutzen wir die Chancen der Digitalisierung für Wirtschaft und Gesellschaft heute bei weitem noch nicht vollständig aus: Künstliche Intelligenz, Sensortechnik, aber auch die Nutzung von Telemedizin wie Videosprechstunden oder onlinegestützte Laboranalysen, die intelligente Verkehrssteuerung und viele Themen mehr sind weitgehend noch nicht flächendeckend umgesetzt – könnten in der aktuellen Situation aber einen wichtigen Beitrag zur Bewältigung der Lage beitragen. Manche Anwendungen wie das brandaktuelle „Corona Dashboard“, das auf einem Geoinformationssystem (GIS) basiert, zeigen schon heute, was alles möglich ist.

Die atene KOM, die als geschätzter und respektierter Partner der öffentlichen Hand unter anderem für die Abwicklung – und hier insbesondere die Vergabe der Mittel – des Bundesförderprogramms Breitband verantwortlich ist, ist von der Sinnhaftigkeit ihres Tuns absolut überzeugt. Denn je schneller Deutschland mit ultraschnellen Breitbandanschlüssen in Stadt und Land versorgt ist, desto eher werden gleichwertige Lebensverhältnisse in Stadt und Land geschaffen. Flächendeckend vorhandene Glasfasernetze sind die essenzielle Basisinfrastruktur für die Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft und auch für einen leistungsfähigen Mobilfunk per 5G – denn die Glasfaser bietet praktisch unlimitierte Übertragungskapazitäten.

Aber – und das wird gerne vergessen – es braucht noch mehr: „Wir benötigen nicht nur eine flächendeckende Glasfaserinfrastruktur, sondern auch eine hohe Zahl kleiner und mittlerer Rechenzentren in unserem Land, die entsprechenden Stromtrassen und die Erweiterung der vorhandenen Infrastrukturen in den zentralen Netzknoten“, betont atene-KOM-Geschäftsführer Tim Brauckmüller. „Und nicht zuletzt kommt es darauf an, ausreichend viele Fachkräfte für den Glasfaserausbau und für den gesamten ITK-Sektor zu gewinnen beziehungsweise auszubilden.“

Der flächendeckende Glasfaserausbau und die darauf basierende Digitalisierung des Landes wird allen Lebensbereichen zu Gute kommen. Brauckmüller: „Man muss den Breitbandausbau als Regionalentwicklung begreifen. Krankenhäuser, Gewerbegebiete, Schulen, soziale Einrichtungen – wir müssen die gesamte Palette öffentlicher Institutionen mitnehmen.“

Die mehr als 260 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der atene KOM arbeiten deshalb auch in der aktuellen Situation – nahezu ausschließlich im Home-Office – engagiert daran, mit ihrer Arbeit den flächendeckenden Glasfaserausbau in Deutschland weiter zu forcieren. Denn nicht zuletzt hängen am Breitbandausbau, dem Netzbetrieb und dem gesamten ITK-Sektor in Deutschland unzählige Arbeitsplätze. Sie zu sichern und weiter zu erhöhen, ist Motivation für einen der führenden Dienstleister rund um das Thema Digitalisierung. Hinzu kommt: Schon durch die heute vorhandene Breitbandinfrastruktur werden – gerade in Krisenzeiten – lebensnotwendige Produktionsabläufe sichergestellt.

Corona wird den Glasfaserausbau in Deutschland nicht stoppen. Vielmehr setzt die atene KOM alles daran, damit diese neue, hochleistungsfähige, zukunftssichere Infrastruktur schnellstmöglich flächendeckend zur Verfügung steht. Auch damit unser Land optimal durch künftige Krisen kommt.