Aktuelles zum Thema Bundesförderung Breitband

Spatenstich im Jerichower Land

Vor der Kulisse des Klosters Jerichow fand am 11.04.2018 der symbolische Spatenstich für den Breitbandausbau in den Einheitsgemeinden Stadt Genthin, Stadt Jerichow und Möser im Jerichower Land (Sachsen-Anhalt) statt. Staatssekretär Thomas Wünsch...

Breitbandausbau startet in Waldfischbach im Landkreis Südwestpfalz

„Wir haben es im Landkreis Südwestpfalz mit einem von Anfang an klug aufeinander abgestimmten Gesamtprojekt zu tun: Haushalte, Schulen und Gewerbegebiete werden mit schnellem Internet versorgt und halten so Schritt mit den Herausforderungen des digitalen...

Hintergrund der Bun­des­förder­ung

Unsere Beratungshotline­ ist für Sie da

Montag bis Freitag, 9-17 Uhr
Telefon: +49 30 2332 49 777
Fax: +49 30 2332 49 778
projekttraeger@atenekom.eu

Die Bundesrepublik Deutschland ist auf dem Weg in die digitale Gesellschaft. Neue Technologien und Dienstleistungen durchdringen nahezu jeden Bereich des täglichen Lebens und Wirtschaftens. Die Informations- und Kommunikationstechnologie eröffnet den Menschen und Unternehmen in der Bundesrepublik Deutschland wichtige Chancen:

Neue Wege des Zusammenlebens und der Zusammenarbeit, bessere Möglichkeiten zur Teilhabe am gesellschaftlichen Leben, größere wirtschaftliche Erfolge.

Grundlage für die schrittweise Ausgestaltung der digitalen Gesellschaft sind leistungsfähige Breitbandnetze, die allen Bürgern und Unternehmen in der Bundesrepublik Deutschland zur Verfügung stehen müssen. Um den Ausbau eben dieser Netze voranzutreiben, hat die Bundesregierung in der Digitalen Agenda für Deutschland das Ziel einer flächendeckenden Verfügbarkeit breitbandiger Netze definiert.

Der Ausbau dieser Netze liegt dabei vorwiegend in der Hand privatwirtschaftlicher Unternehmen. Wo ein privatwirtschaftlicher Ausbau durch erschwerte Bedingungen nicht erfolgt, unterstützen Bund und Länder den Ausbau leistungsfähiger Breitbandbandnetze – sowohl im Rahmen der Förderung als auch durch die Koordination von Projekten und die Bereitstellung von Beratungs- und Informationsstellen.

Die Bundesregierung fördert deutschlandweit den Ausbau leistungsfähiger Breitbandnetze in den Regionen, in denen ein privatwirtschaftlich gestützter Ausbau bisher noch nicht gelungen ist.

Ziel der Bundesregierung ist es, in diesen privatwirtschaftlich unzureichend erschlossenen Gebieten Anreize für eine marktmäßige Erbringung zu setzen. Hierzu fördert die Bundesregierung mit finanziellen Mitteln lokale Projekte zum Aufbau einer zukunftsfähigen Netzstruktur, die den Marktakteuren zugutekommt.

Die Gebietskörperschaften koordinieren den Ausbau in diesen allein durch den Markt unerschließbaren Gebieten, garantieren dem Bund gegenüber die Erreichung der Projektziele und stellen hierbei insbesondere einen diskriminierungsfreien Zugang über die gesamte Projektlaufzeit sicher.

Zur Erfüllung dieser Aufgabe bedienen sie sich privatwirtschaftlicher Unternehmen, die sie für die Ausbauprojekte auswählen. Nach Abschluss der Phase der staatlich unterstützten Marktinitiierung soll die Breitbandversorgung selbständig durch die Privatwirtschaft erfolgen. Bei der Förderung sollen Projekte in solchen Gebieten Vorrang erhalten, in denen ein privatwirtschaftlicher Ausbau bedingt durch besondere Erschwernisse besonders unwirtschaftlich ist.

Weitere Informationen zum Bundesförderprogramm Breitband finden Sie auf den Seiten des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI).

atene KOM als beliehener Projektträger

Projektträger sind Einrichtungen (oder Abteilungen), die Fördermittel abwickeln und Projekte begleiten. Ihre Auftraggeber sind in der Regel Ministerien auf Bundes- und Länderebene. Ministerien können einem beauftragten Projektträger den Status eines beliehenen Unternehmers verleihen. Der Projektträger darf dann im Rahmen seines Auftrags hoheitliche Aufgaben wahrnehmen.
Auftraggeber für die Bundesförderung Breitband ist das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI). Das BMVI hat mit Wirkung zum 17. Mai 2016 die atene KOM GmbH als Projektträger für die Durchführung des Bundesförderprogramms zur Unterstützung des Breitbandausbaus in Deutschland verpflichtet. In dieser Eigenschaft ist die atene KOM GmbH hoheitlich beliehen und treuhänderisch verwaltend für das Programm als Bewilligungs- und Prüfbehörde tätig und muss auf die Einhaltung der entsprechenden Verfahren nach der Bundeshaushaltsordnung (BHO) und weiterer Vorschriften achten. Die Fachaufsicht wird vom zuständigen Förderreferat des BMVI ausgeübt. Das BMVI erteilt der atene KOM GmbH Weisungen zur Umsetzung des Verfahrens.
Die atene KOM GmbH ist federführend Partner in der Umsetzung der Breitbandförderung des Bundes und wird unterstützt von PTJ und KPMG.

Steckbrief

Antragsberechtigte:

Zuwendungsempfänger ist die im Projektgebiet gelegene Gebietskörperschaft (insb. Kommune [auch Stadtstaaten], Landkreis, kommunaler Zweckverband oder eine andere kommunale Gebietskörperschaft bzw. ein Zusammenschluss nach dem jeweiligen Kommunalrecht der Länder, z. B. ein Amt).

Gefördert werden:

  • Beratungsleistungen bis 50.000 Euro (Vollfinanzierung)
  • Infrastrukturprojekte bis 15 Mio. Euro (Förderquote 50 Prozent, 60 Prozent und 70 Prozent nach Steuerkraftmesszahl der betroffenen Region)

entsprechend der Richtlinie „Förderung zur Unterstützung des Breitbandausbaus in der Bundesrepublik Deutschland“ (PDF)

Antragstellung:

Die Antragstellung erfolgt digital über das zentrale Online-Portal www.breitbandausschreibungen.de.

Detaillierte Informationen finden Sie auf dieser Internetseite. Eine Übersicht über die für Antragstellung und Förderung relevanten Dokumente finden Sie im Download-Bereich.
Für Fragen steht Ihnen die Fördermittel-Hotline telefonisch unter 030 23 32 49 777 oder per E-Mail unter projekttraeger@atenekom.eu zur Verfügung.