atene-KOM-Geschäftsführer Tim Brauckmüller beim „Halbzeitmeeting“ in Haldensleben
Foto: atene KOM / Florian Schuh

Der Landkreis Börde (Sachsen-Anhalt) hat heute einen wichtigen Meilenstein beim Gigabit-Glasfaserausbau in der Region erreicht. Mit einem eigens ausgerichteten „Halbzeitmeeting“ in Haldensleben – nach eigenen Angaben wurden bis dato bereits 54 Prozent des Ausbaus bewerkstelligt – wollten die Vertreter des Kreises ganz klar zum Ausdruck bringen:

„Der Breitband- und explizit der Glasfaserausbau wird als Daseinsvorsorge, als Erschließungsfaktor für den ländlichen Raum und auch als ein Element der Wirtschaftsförderung betrachtet. (…)
Jede Krise zeigt uns die Defizite, aus jeder Krise lernen wir für die Zukunft. Gestern war das Wort ‚Homeoffice‘ bekannt, heute nutzt es die Gesellschaft. Wir schaffen die Voraussetzungen, wir schaffen Verbindungen in jeder Straße und für jedes Haus. Es ist Halbzeit für das größte Infrastrukturprojekt im Landkreis Börde.“

Da das Projekt ohne die umfangreiche Unterstützung durch die Breitbandförderung des Bundes nicht realisierbar wäre, hatte der Landkreis auch Vertreter der atene KOM als Projektträger des Bundesförderprogramms Breitband zur heutigen Konferenz eingeladen.
atene-KOM-Geschäftsführer Tim Brauckmüller betonte in seiner Ansprache, es komme darauf an, den Ausbau mit ultraschnellen Gigabitanschlüssen in Deutschland möglichst schnell, flächendeckend und mit möglichst wenig Bürokratie weiter entschlossen voranzutreiben. An der Erreichung dieses Ziels werde man auch weiterhin unverändert mit vollem Engagement arbeiten.

Für die acht Ausbauprojekte der Gemeinde Barleben, der Verbandsgemeinde Elbe-Heide, der Verbandsgemeinde Flechtingen, der Gemeinde Niedere Börde, der Stadt Oebisfelde-Weferlingen, der Stadt Oschersleben (Bode), der Stadt Wanzleben-Börde sowie der Verbandsgemeinde Westliche Börde beläuft sich die vorläufig bewilligte Bundesförderung auf insgesamt gut 94,4 Millionen Euro.

Nach Abschluss des Gigabit-Glasfaserausbaus im Landkreis Börde sollen fast 34.000 Haushalte, über 5.600 Gewerbebetriebe und mehr als 250 institutionelle Nachfrager – darunter 65 Schulen – von Glasfaseranschlüssen bis direkt ins Gebäude bzw. bis direkt zum Nutzer (FTTB/FTTH) profitieren.