© Melanie Specht. Teilnehmer der Projekt-Reise erkunden das Südburgenland mit E-Bikes, Juni 2019.

Vergangene Woche haben atene KOM-Mitarbeiter im Rahmen des Projektes E-Bike-Paradies die LEADER-Region Südburgenland Plus im Südosten Österreichs besucht. Ziel war es, die Integration der E-Bike-Routen in die Tourismus-Region kennenzulernen und Erkenntnisse für den Ausbau der E-Bike-Region „Harz.Braunschweig.Land Ostfalen.“ zu gewinnnen.

Insgesamt 28 Vertreter der deutschen LEADER-Regionen Grünes Band im Landkreis Helmstedt, Westharz, Osterode am Harz, Harz, Rund um den Huy und Nordharz sowie der ILE-Region Elm Schunter nahmen an dem Besuch teil. LEADER steht für „Liaison Entre Actions de Développement de l’Économie Rurale“ (Verbindung zwischen Aktionen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft) und ist ein EU-Programm zur Förderung der ländlichen Räume.

E-Bike-Region Südburgenland

Als ländlich geprägte Region mit intakter Natur zeigt das südliche Burgenland nicht nur topografisch bemerkenswerte Ähnlichkeiten mit den Vorharz-/Harz-Regionen. Entsprechend groß war das Interesse an der touristischen Erfolgsmarke „Erlebnisparadies Südburgenland“. Man habe hier früh das Potenzial des E-Bikes erkannt. Und in der Tat habe sich das E-Bike mittlerweile vom „Rollator“ zur „Hightech-Spaßmaschine“ entwickelt, erklärte Martin Ochsenhofer, Mitbegründer des österreichischen E-Bike-Paradieses.

Bei der Implementierung des E-Bikes im Südburgenland gehen Landschaft, Klima und die vielen Betriebe mit Angeboten in den Bereichen Kulinarik, Hotellerie, Sport oder Kultur Hand in Hand. Thomas Wachter, Obmann des Erlebnisparadieses Südburgenland: „Wir haben uns zum Ziel gesetzt, diese Angebote als Erlebnisse unseren Gästen zugänglich zu machen. Unter anderem durch attraktive Genussrouten, die die Betriebe per E-Bike ansteuern.“ Wie dies konkret aussieht, erlebten die Teilnehmer vor Ort. Sie besuchten unter anderem eine Nudelmanufaktur, gastronomische Einrichtungen und eine Kürbisöl-Mühle.

Erfahrungsaustausch

LEADER-Regionalmanager Michael Schmidt: „Was wir hier erleben, ist tatsächlich der Gedanke von LEADER in gelebter Form: Eine Region macht etwas Gutes und die anderen dürfen sich dies nicht nur anschauen, sondern sogar nachmachen“ – getreu dem LEADER-Credo: Miteinander statt gegeneinander. Bei einem für März 2020 geplanten Gegenbesuch soll ausgelotet werden, welche Ideen und Konzepte umgekehrt von Deutschland auf Österreich übertragen werden können.