Mit einer öffentlichen Abschlussveranstaltung feierten Region Kassel-Land e. V. und die atene KOM als Projektpartnerin gemeinsam mit den Bürger:innen der Region die Fertigstellung der Lokalen Entwicklungsstrategie (LES) für die LEADER-Region Kassel-Land. Sie ist der Ausgangspunkt für die Regionalentwicklung der nächsten Jahre und Voraussetzung für eine LEADER-Förderung durch die EU und das Land Hessen. Das Ziel ist, die Wirtschaftskraft und Lebensqualität der ländlichen Regionen zu erhalten, das Miteinander zu stärken und die Zukunftsfähigkeit von Dörfern zu sichern.

Die atene KOM unterstützte die Region mit der Erstellung der Lokalen Entwicklungsstrategie. Sie identifiziert die Bedarfe vor Ort und formuliert ein Leitbild sowie Entwicklungsziele für die ländliche Regionalentwicklung im Rahmen der LEADER-Förderung im Landkreis Kassel und den Kommunen Edermünde, Gudensberg und Niedenstein im Schwalm-Eder-Kreis.

Mit der LES bewirbt sich Region Kassel-Land e.V. nun um eine erneute Anerkennung als LEADER-Region für die Förderperiode 2023-2027 beim hessischen Umweltministerium.

Das Ergebnis eines intensiven Beteiligungsprozesses

Die Lokale Entwicklungsstrategie ist das Ergebnis eines intensiven, sechsmonatigen Beteiligungsprozesses mit jungen Menschen, Schüler:innen, Bürger:innen und Entscheider:innen aus der Region Kassel-Land. Sie waren über Pop-Up-Dialoge, Workshops, Online-Befragungen und Klausurtagungen in einem offenen und zukunftsorientierten Format eingebunden. So entstand zusammen mit den Menschen aus der Region Kassel-Land eine Vision für die Region Kassel-Land – die Grundlage für eine nachhaltige Entwicklung der Region von und für die Menschen in der Region.

Die Abschlussveranstaltung mit der Vorstellung der LES war der krönende Höhepunkt dieses Beteiligungsprozesses. Im Sinne des Bottom-Up-Ansatzes von LEADER wurden die teilnehmenden Bürger:innen interaktiv in die Veranstaltung eingebunden und alle Beteiligten der bereits durchgeführten Partizipationsformate zusammengebracht. Das verschaffte ihnen den Raum für einen gemeinsamen Rückblick auf den Erstellungsprozess der LES und reichlich Möglichkeit für Austausch und Vernetzung.

Aber dieser Abschluss sollte auch ein Neuanfang sein: Die Teilnehmer:innen erhielten einen Ausblick auf die kommende Förderperiode und die damit verbundenen Ziele und Projekte – und wurden dazu animiert, sich im Sinne einer langfristigen regionalen Beteiligungskultur auch weiterhin aktiv in LEADER und zukünftige Projekte einzubringen.