Auf der atene KOM-Zukunftsreise treffen wir Menschen, für die Digitalisierung mehr als nur ein Schlagwort ist. 3 Fragen an … Prof. Dr. Regine Herbrik, Leiterin der Kreisvolkshochschule Ludwigslust-Parchim.

Frau Prof. Herbrik, welche Chancen birgt der Digitalisierungsprozess für Ihre Arbeit? Und wo sehen Sie Risiken?

Regine Herbrik: Zu den Chancen zählt sicherlich, dass Online- und Hybridformate die Teilhabemöglichkeiten an Weiterbildung im ländlichen Raum vervielfachen. Zudem ermöglicht die Digitalisierung eine direktere Partizipation und Kommunikation zwischen der Bildungseinrichtung und Teilnehmenden sowie Kursleitenden durch Plattformen wie die vhs.Cloud. Ohne Weiterbildung im Bereich digitaler Kompetenzen läuft die Digitalisierung aber Gefahr, Teile der Bevölkerung abzuhängen.

Was sind für Sie die derzeit spannendsten Entwicklungen im Bereich Digitalisierung?

Herbrik: Als kommunale Weiterbildungseinrichtung in einem Flächenlandkreis nehmen wir hybride Formate in den Blick. Damit möchten wir erreichen, dass die vhs als präsentischer Begegnungsort erhalten bleibt und gleichzeitig durch die Online-Teilnahmemöglichkeit neue Beteiligungsmöglichkeiten eröffnet.

Wenn Sie an die Zukunft denken …

Herbrik: … träume ich von vhs-Lerngruppen, die sich mal in Präsenz, mal online treffen, dadurch in regem Austausch miteinander stehen und sich bei Gelegenheit spannende Expert:innen aus allen Teilen der Welt zuschalten können.