Warum ist es für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in ländlichen Regionen wichtig, Daten als wertvolle Ressource zu begreifen? Wie können KMU dabei unterstützt werden, Daten zu nutzen, um Prozesse zu optimieren und letztlich Zeit und Kosten zu sparen?

Mit diesen Fragestellungen beschäftigt sich das Interreg-Nordseeraum-Projekt Futures By Design. Nachdem sich das Projekt bereits ein halbes Jahr in der Umsetzungsphase befindet, kamen die zwölf Projektpartner erneut zusammen, um die bisherigen Ergebnisse, Fortschritte und das weitere Vorgehen im Projekt zu besprechen. Virtueller Gastgeber war dieses Mal die atene KOM, welche einerseits gemeinsam mit dem schwedischen Alexandersoninstitut für das Kommunikationsmanagement zuständig ist und andererseits die inhaltliche Umsetzung im Nordwesten Deutschlands verantwortet.

Ursprünglich war ein dreitägiges Präsenztreffen bei der atene KOM am Standort Osterholz-Scharmbeck geplant, welches jedoch aufgrund der Covid-19-Beschränkungen in dieser Form nicht stattfinden konnte. Alternativ trafen sich die Projektpartner in einem virtuellen Konferenzraum. Einen wichtigen Part des Treffens stellte die Vorstellung von digitalen Tools dar, welche in der Projektpartnerschaft entwickelt wurden und auf einer virtuellen Plattform, dem sogenannten Horizon-Scanning and Knowledge Transfer Hub, verortet sind. Diese Werkzeuge werden künftig KMU im Nordseeraum dabei helfen, ihre Kenntnisse und Fähigkeiten in Bezug auf datenbasiertes Arbeiten zu überprüfen und zu verbessern, um neue Lösungen zu identifizieren und zukunftsfähige, innovative Prozesse in ihren Unternehmen umzusetzen. In insgesamt sechs Projektregionen – Friesland (Niederlande), Groningen (Niederlande), Cambridgeshire (UK), Antwerpen (Belgien), Halland (Schweden), sowie dem Kreis Osterholz und umliegenden Landkreisen in Nordwestdeutschland – werden KMU somit im Rahmen des Projekts dabei unterstützt, sich für die digitale Zukunft zu wappnen.

Ergänzt wurde der inhaltliche Austausch durch Diskussionsbeiträge von Stakeholdern aus Nordwestdeutschland wie beispielsweise der Wirtschaftsregion WiPaD – Papenburg Dörpen, welche die Notwendigkeit datenbasierten Arbeitens aus ihrer Sicht darstellten und somit auch die Wichtigkeit des Projekts Futures By Design unterstrichen.

In den kommenden Wochen werden sich KMU im Nordseeraum nun auf die Datenreise begeben, ausgerüstet mit hilfreichen Tools und Informationen zu Datenquellen, die unter anderem auch auf dem virtuellen Hub zur Verfügung gestellt werden. Im Frühjahr 2021 ist ein weiteres Projektpartnertreffen in Belgien mit lokalen Stakeholdern geplant, um sich über die fortlaufende Umsetzung und über datenbasiertes Arbeiten transnational auszutauschen.

Wenn Sie über die Arbeit der Projektpartner auf dem Laufenden bleiben möchten und weitere Informationen über das Projekt wünschen, besuchen Sie die Website oder kontaktieren Sie uns unter fbd@atenekom.eu.