Studien

Regelmäßig konzipiert und verfasst die atene KOM GmbH Studien und Analysen zu aktuellen Themen wie Digitalisierung, Medienbildung oder Industrie 4.0.
Das methodische Vorgehen bei der Erstellung von Studien oder Gutachten erfolgt immer praxisorientiert Der Einbezug unserer kompetenten Experten aus verschiedenen Fachbereichen ermöglicht eine breite Wissensbasis.

Aufgrund der umfassenden Erfahrung und Aktivitäten in den verschiedenen Geschäftsfeldern in ganz Europa kann die atene KOM GmbH dafür auf ein breites Netzwerk von Kontakten und Partnern zurückgreifen, das von der lokalen Ebene über die Bundesländer und den Bund bis hin zur EU-Ebene reicht.

BB-Strategie SH

Evaluation der Breitbandstrategie der schleswig-holsteinischen Landesregierung

Seit der Veröffentlichung der Breitbandstrategie Schleswig-Holstein „Breitband 2030“ im Jahr 2013 verfolgt die Landesregierung das Ziel, der wachsenden Bedeutung schneller Internetverbindungen für alle Bereiche des öffentlichen Lebens gerecht zu werden. Als einziges Bundesland definierte Schleswig-Holstein in dieser Strategie das Infrastrukturziel, bis 2030 flächendeckend Glasfaserverbindungen für alle Bürgerinnen und Bürger zu etablieren.
Mit dieser ambitionierten Zielsetzung unternahm die Landesregierung Anstrengungen, um Gesellschaft und Wirtschaft Schleswig-Holsteins in die digitale Zukunft zu führen.
Die vorliegende Evaluation setzt sich mit den Zielsetzungen und Maßnahmen der Strategie auseinander und prüft, ob diese sinnvoll gewählt worden sind, ob eine wirkungsvolle Umsetzung stattfindet und wo gegebenenfalls noch Verbesserungspotenziale existieren.
Die Studie steht als PDF zum Download zur Verfügung (3 MB).

National Broadband Plans

Studie zu den nationalen Breitbandplänen (März, 2017)

In der Studie zu den Nationalen Breitbandplänen (NBP=National Broadband Plans) werden der aktuelle Stand, die Ziele und die Maßnahmen des Ausbaus von Breitbandnetzen eingehend beleuchtet. Experten der atene KOM erhoben von Dezember 2015 bis September 2016 Daten dazu aus allen 28 EU-Mitgliedsstaaten.
Die Studie gibt einen Überblick über den Status Quo der Konnektivität in den Mitgliedsstaaten und widmet sich auch den geplanten Maßnahmen und deren praktischer Umsetzung für die Erreichung der EU-Konnektivitätsziele bis 2020 im Rahmen der Digitalen Agenda für Europa (DAE). Grundlagen der Studie bilden Daten der Europäischen Kommission, nationaler Behörden und des Digital Scoreboard. Zusätzlich wurden Akteure aller 28 EU-Mitgliedsstaaten befragt, um Einblick in die Umsetzung nationaler Pläne in den jeweiligen Ländern zu bekommen.
Einige zentrale Ergebnisse der Studie:

  • Die Erfüllung der an der Digitalen Agenda für Europa orientierten ambitionierten nationalen Ziele und Breitbandstrategien ist für die meisten EU-Staaten herausfordernd.
  • Die NBP der einzelnen EU-Staaten unterscheiden sich inhaltlich deutlich. Einige haben kein dezidiertes Dokument, das als NBP fungiert. Alle Länder haben jedoch allgemeine strategische Konzepte für den NGA (Next Generation Access) Netzausbau.
  • Es gibt zahlreiche Bedingungsvariablen, die den Erfolg des NGA-Netzausbau in den einzelnen Ländern beeinflussen. Erfolgreiche NBP berücksichtigen die jeweilige Ausgangssituation des Landes und definieren konkrete Maßnahmen, die sich die jeweiligen Stärken des Landes zu Nutze machen und gleichzeitig die Auswirkungen spezifischer Nachteile abschwächen.
  • Die NBP der Mitgliedstaaten konzentrieren sich in der Regel auf zwei der folgenden Bereiche: Nachfragemaßnahmen, Angebotsmaßnahmen, regulative und organisatorische Maßnahmen sowie Transparenzmaßnahmen.
  • Es existiert keine Universallösung für den Breitbandausbau in Europa. NBP einzelner Staaten sind daher nicht im Gesamten übertragbar. Einzelne Maßnahmen hingegen können bei ähnlichen Bedingungen Anwendung finden.

Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass die Anreize für den Ausbau digitaler Infrastruktur erhöht werden müssen, um den Breitbandausbau in Europa weiter zu beschleunigen. Bereitstellung und Nutzung von schnellem und ultraschnellem Internet sind entscheidend für die künftige wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung Europas und für seine globale Konkurrenzfähigkeit.
Mit den strategischen Zielen für die Gigabit Gesellschaft 2025 hat die Europäische Kommission einen Rahmen für die digitale Weiterentwicklung Europas gesetzt. Um diese Ziele adäquat umzusetzen sind alle Akteure und Interessensvertreter aufgerufen zusammenzuarbeiten. Die Mitgliedstaaten müssen investieren und Anreize schaffen, lokale Akteure und die IKT Industrie müssen die Angebote nutzen. Hier sollten die EU-Mitgliedstaaten auf bereits existierende erfolgreiche Maßnahmen aufbauen, dabei aber noch ehrgeiziger zu Werke gehen. Dies gilt nicht nur für Anreize und Fördermaßnahmen, sondern – insbesondere mit Blick auf die Konnektivitätsstrategie für die Gigabit Gesellschaft der Europäischen Kommission –  auch für die Zielsetzungen, die sich an den wirtschaftlichen und sozialen Zukunftsvorstellungen für Europa orientieren sollten.
Die Studie steht als PDF zum Download zur Verfügung (4 MB).

MOROdigital

Studie „Breitbandausbau im ländlichen Raum“

Um interessierten Akteuren einen Überblick über die Thematik „Breitbandausbau im ländlichen Raum“ zu vermitteln, hat die atene KOM GmbH im Rahmen des Projekts MOROdigital eine Initialstudie erarbeitet.

Sie richtet sich in erster Linie an ländliche Kommunen und Kreise, die den Breitbandausbau in eigener Initiative voranbringen wollen.
In 13 Thesen werden die Hauptaspekte des kommunalen Ausbaus beleuchtet und wesentliche Informationen aus der aktuellen Fachliteratur und Erfahrungswerte aus der Praxis zusammengetragen. Die Studie soll strukturschwache ländliche Regionen als potenzielle Teilnehmer für das Modellvorhaben aktivieren und diese mit Hintergrundinformationen und Know-how bei der Umsetzung ihres Breitbandausbauprojekts unterstützen. Aber auch ländliche Regionen, die nicht im Rahmen von MOROdigital Projekte umsetzen können, werden mit der Studie angesprochen.
In den Thesen werden einerseits die durch den Breitbandausbau bzw. das Vorhandensein von Breitbandanbindungen möglichen Impulse für die Regionalentwicklung, die Wirtschaft und vor allem die Bevölkerung skizziert. Die Stärkung des regionalen Wachstums und der regionalen Wertschöpfung, die Steigerung der Effizienz in Unternehmen und Verwaltung, der Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit, die Verbesserung des regionalen Images sowie das Ermöglichen neuer Arbeits- und Lebensmodelle im ländlichen Raum gehören zu den wesentlichen Impulsen, die durch eine Verbesserung der Breitbandanbindungen gesetzt werden können.

Andererseits werden mit den Thesen Hinweise für eine zielorientierte und erfolgreiche Umsetzung von Ausbauprojekten gegeben. Hierzu zählen Finanzierungsaspekte ebenso wie eine sorgfältige Planung des Vorhabens, das Einbeziehen aller relevanten Akteure, eine zielgerichtete Kommunikation der Prozesse, das Abwägen aller technischen Möglichkeiten sowie eine auf die Bedürfnisse und Möglichkeiten abgestimmte Organisationsform für Ausbau, Betrieb und Bereitstellung von Diensten.

Die Initialstudie steht als PDF zum Download zur Verfügung (4 MB, nicht barrierefrei).

Medienbildung an deutschen Schulen

Handlungsempfehlungen für die digitale Gesellschaft

Medienkompetenz gilt heute wie Lesen, Schreiben und Rechnen als Schlüsselqualifikation für einen chancenreichen Start ins Berufsleben. Der souveräne Umgang aller Schüler mit PC, Internet und digitalen Medien setzt daher eine flächendeckende und systematische Verankerung von Medienbildung voraus. Dennoch sind viele deutsche Schulen bei der Umsetzung auf sich allein gestellt – trotz Engagement und guten Ansätzen in manchen Regionen.

Drei Grundvoraussetzungen müssen erfüllt sein, damit die Schulen Medienkompetenz erfolgreich vermitteln können: Die Medienbildung muss mit entsprechendem Stellenwert im schulischen Bildungsauftrag verankert sein. Die Lehrerinnen und Lehrer müssen selbst medienkompetent und mediendidaktisch geschult sein. Drittens müssen alle Schulen über die erforderliche technische Infrastruktur und digitale Lerninhalte verfügen. Erst auf dieser Basis können die Schulen pädagogisch sinnvolle Medienkonzepte entwickeln und die Lehrkräfte digitale Medien effektiv in den Unterricht integrieren. Jede Schülerin und jeder Schüler muss verantwortlich und schöpferisch-kreativ mit digitalen Medien umgehen können und lernen, diese kritisch zu hinterfragen und beispielsweise hinsichtlich Datensicherheit, Datenschutz und Urheberrecht sicher zu bewerten.

Die atene KOM GmbH hat im Rahmen eines Gemeinschaftsprojektes unter der Schirmherrschaft der Initiative D21 eine Studie zum Stand der (digitalen) Medienbildung an deutschen Schulen erstellt und entsprechende Handlungsempfehlungen für die Akteure in der Bildungspolitik abgeleitet. Weitere Projektpartner sind Google Deutschland, Texas Instruments Deutschland sowie das Europäische Institut für Innovation e.V.

Die Studie wurde am 12.11.2014 veröffentlicht und in Berlin vorgestellt.


Download der Studie

Medienbildung_Onlinefassung.pdf
Medienbildung an deutschen Schulen – Handlungsempfehlungen für die digitale Gesellschaft (Online-Fassung der Studie), 5.6 MB

Pressemitteilung vom 24.03.2014

Pressemitteilung_Praxis-Check_didacta.pdf
Pressemitteilung vom 24.03.2014 anlässlich der didacta Bildungsmesse

Projektvorstellung

Praxis-Check_Medienbildung_dictata.pdf
Projektpräsentation „Praxis-Check: Medienbildung an deutschen Schulen“

140320_Steckbrief_Praxis-Check_Medienbildung.pdf

Gemeinschaftsprojekt von:

In Kooperation mit:

Industrie 4.0 in Hessen

Umfrage zum Stand der Umsetzung in hessischen Unternehmen

Industrie 4.0 ist das Zukunftsprojekt der Bundesregierung im Rahmen ihrer High-Tech-Strategie: Deutschland soll als Anbieter und Anwender neuer und zukunftsweisender internetbasierter Technologien für die industrielle Produktion zum Leitmarkt werden. Auch in der Innovationsstrategie 2020 des Landes Hessen spielt die Industrie der Zukunft eine wichtige Rolle. Die Digitalisierung der Technologien und Produktionen trägt zur Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit des Standortes bei.

Um Hessen im Bereich Industrie 4.0 weiter nach vorn zu bringen, den Unterstützungsbedarf der Unternehmen und dafür geeignete Instrumente zu identifizieren und Handlungsempfehlungen für weitere gezielte Aktivitäten des Landes zu erhalten wurde die atene KOM GmbH durch Hessen Trade and Invest mit der Erarbeitung einer Studie beauftragt, die den Status Quo und die Perspektive der Entwicklung von Industrie 4.0 in Hessen beleuchten soll.


Ein Projekt im Auftrag von: