Die im Sinne von Nachhaltigkeit und Klimaschutz notwendige Verkehrswende basiert auf zwei Grundvoraussetzungen: Digitalisierung und Erneuerbare Energien.

Die Digitalisierung schafft die breitbandige Infrastruktur, die für die Logistik der Verkehrsströme und die Angebotsvermittlung der Verkehrsmittel notwendig ist, sei es im Individualverkehr, im Öffentlichen Personen-Nahverkehr (ÖPNV) oder im Gütertransport-Sektor. Aus heutiger Sicht sind dafür drei Faktoren entscheidend:

  • Eine flächendeckende Verfügbarkeit des Breitband-Internets muss gewährleistet sein – auch und besonders im ländlichen Raum.
  • Für den kommenden 5G-Standard im Mobilfunk müssen die Sendemasten mit Glasfaser-Leitungen gekoppelt werden, um optimale Leistung für alle Anwendungen zu erbringen.
  • Intelligente Anwendungen und Bezahlsysteme können Verkehrsflüsse, Passagiere und Transportgüter effizient, intermodal und verbrauchsarm steuern.

Erneuerbare Energien sorgen für den Treibstoff der Verkehrswende. Elektromobilität macht für den Klimaschutz nur Sinn, wenn der Strom dazu aus regenerativen Energiequellen stammt bzw. der Wasserstoff für die Brennstoffzelle nachhaltig gewonnen wird.

Wasserstoff-Züge auf nicht-elektrifizierten Bahnstrecken benötigen grünen Wasserstoff, wollen sie den CO2-Ausstoß vermeiden und nicht nur verlagern. Und der E-Sportwagen muss mit Wind- oder Solarstrom fahren, will sein Besitzer als Verkehrswende-Pionier ernstgenommen werden.

  • Wir müssen also Wind, Sonne, Biomasse und Wasserkraft in den Tank bekommen.
  • Ebenso benötigen wir Konzepte für den schrittweisen Ausbau des regenerativen Kraftwerksparks, um einen zusätzlich steigenden Stromverbrauch im Verkehrssektor zu decken.
  • Gleichzeitig müssen der Energie- und der Verkehrssektor gekoppelt werden, um das Gleichgewicht zwischen Erzeugung und Verbrauch zu garantieren und um die Versorgungssicherheit in Deutschland nicht zu gefährden.

Digitalisierung und Energiewende sind die entscheidenden Prozesse, für die Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft mittelfristig Lösungen finden müssen, um die Verkehrswende voranzubringen.

Die atene KOM leistet auf der Hypermotion (20. bis 22. Novmeber 2018) mit ihrem Kongress-Programm „Digital Regions“ ihren Beitrag dazu. Die Vorträge der Referenten können Sie dort in Kürze downloaden.

Für weitere Informationen und Beratung zum Thema kontaktieren Sie:

Ulrich Plate (Leiter Digitalisierung und Mobilität, atene KOM), +49 (0)30 22183-2600, u.plate@atenekom.eu

Passend zum Kongressprogramm finden Sie auch im Ausstellungsbereich der atene KOM Unternehmen, die sich mit Mobilitätslösungen von morgen auseinandersetzen.


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