TEMPUS

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Testfeld München – Pilotversuch Urbaner automatisierter Straßenverkehr in der Landeshauptstadt München

Projektinhalt

Die Mobilitätswirtschaft steht vor einem umfassenden Transformationsprozess hin zu einer emissionsfreien, automatisierten und vernetzten Mobilität. Die Steuerung von Immissionsgrenzwerten und die Verkehrssicherheit im urbanen Raum sind dabei zunehmend Thema im öffentlichen und politischen Diskurs. Technische Innovationen in diesem Bereich bergen Chancen und Risiken für unsere Mobilität der Zukunft.

Im Rahmen des Förderprojekts TEMPUS sollen insbesondere die verkehrlichen Auswirkungen von automatisiertem und vernetztem Fahren (AVF) auf Effizienz und Sicherheit sowie auf die Akzeptanz anderer Verkehrsteilnehmer:innen und Bürger:innen anhand umfangreicher Fahrversuche im realen Straßennetz im Ballungsraum München untersucht werden.

Das kooperative Forschungsprojekt TEMPUS wurde im September 2020 von der Landeshauptstadt München (LHM) initiiert und wird vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr mit 11,47 Mio. EUR gefördert. Unter der Konsortialführung des Mobilitätsreferats der LHM sind weitere zwölf Projektpartner:innen aus Verwaltung, Forschung, Wirtschaft und Industrie am Vorhaben beteiligt, die ihre Expertise in die verschiedenen Projektaufgaben einfließen lassen.

Im Kern wird ein gebietskörperschafts-, und damit baulastträger-übergreifendes Testfeld im Norden von München definiert, aufgebaut und in eine Referenzarchitektur überführt. Neben Untersuchungen zu den vielfältigen technischen und infrastrukturellen Voraussetzungen wird auch die verkehrliche Wirkung von AVF auf vulnerable Verkehrsteilnehmer:innen in den Blick genommen (v.a. Fahrrad- und Fußverkehr). Ein praxisorientierter Leitfaden für Kommunen und Aufgabenträger:innen soll zudem Erkenntnisse über die Erweiterbarkeit und den Wachstumsprozess von Anwendungsfeldern für AVF zusammenfassen. Ziel ist es, aufzuzeigen, wie man Testfelder auch über kommunale Grenzen hinaus effizient aufbauen kann.

Ziele

Das Ziel von TEMPUS ist die realitätsnahe Erprobung von automatisierten und vernetzten Fahrzeugen (AVF) des motorisierten und des nicht-motorisierten Individualverkehrs (IV) sowie des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) im realen Verkehrsgeschehen.

Aufgaben der atene KOM

Für die Steuerung und zielgerichtete Abwicklung des Förderprojektes TEMPUS übernimmt die atene KOM die Projektsteuerung und -koordination für das Projektkonsortium unter der Leitung der Landeshauptstadt München. Darüber hinaus koordiniert die atene KOM das Projektberichtswesen mit dem Projektträger DLR und unterstützt das Projektkonsortium dabei in organisatorischer, redaktioneller und inhaltlicher Weise. Ebenfalls begleitet die atene KOM das Projekt in den Bereichen Öffentlichkeitsarbeit und Veranstaltungsmanagement.

Programm:

Förderrichtlinie „Ein zukunftsfähiges nachhaltiges Mobilitätssystem durch automatisiertes Fahren und Vernetzung“

Auftraggeber:

Landeshauptstadt München – Mobilitätsreferat

Funktionen der atene KOM:

  • Organisatorische Steuerung des Forschungsprojekts
  • Termin- und Aufgabencontrolling
  • Koordination des Projektberichtswesens
  • Öffentlichkeitsarbeit
  • Veranstaltungsmanagement
  • Qualitätssicherung der Prozesse
  • Dokumentation
  • Konfliktmanagement

Laufzeit:

01/2021 – 06/2023

Laufzeit Beauftragung atene KOM:

09/2021 – 06/2023

atene KOM Ansprechpartnerinnen

Amelie Laube

Amelie Laube

Beraterin Regionalentwicklung

Mail: a.laube@atenekom.eu
Telefon: (0)89 41324 – 8841

Alexander Hörmann

Alexander Hörmann

Fördermittelberater

Mail: a.hoermann@atenekom.eu
Telefon: +49 (0) 89 41324-8838