Im Rahmen einer Online-Konferenz, am 17. Dezember 2020, wurde die Studie „The Digital Leap. How COVID19 Transformed the Digital Future for the Western Balkans“ vorgestellt.
Diese untersucht die digitale Transformation im Westlichen Balkan in Zeiten von Corona, bei der als klare Tendenz ein positiver Effekt erkennbar: Die Pandemie beschleunigt die Digitalisierung in den West-Balkanstaaten.
Die Studie wurde im Auftrag von fünf Unternehmen – darunter die atene KOM – gemeinsam mit dem Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft erstellt.

Während der COVID-19-Pandemie ist auch in den sechs Ländern Albanien, Bosnien und Herzegowina, Kosovo, Montenegro, Nordmazedonien und Serbien der Bedarf für digitale Dienste und Infrastrukturen sprunghaft angestiegen.

Die neue Studie, die im Auftrag von den fünf Unternehmen atene KOM, Klett, Nokia, SAP und Telekom gemeinsam mit dem Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft erstellt wurde, untersucht, wie sich die digitale Transformation im Westlichen Balkan während der Corona-Pandemie entwickelt hat. Laut der Studie wirkt sich der gestiegene Bedarf für digitale Dienste auf die sechs Länder insofern aus, dass es für den weiteren Ausbau der digitalen Infrastruktur als essentiell gilt, dass die Politik strukturelle Barrieren abbaut und benachteiligte Bevölkerungsgruppen miteinbezieht.

Erstellt wurde die Studie vom Zentrum für Südosteuropa-Studien der Universität Graz unter Leitung von Prof. Florian Bieber, um die Auswirkungen sowie die daraus resultierenden Chancen und Defizite von Corona im Westlichen Balkanraum sichtbar zu machen. Die Basis der Studie bildet eine von IPSOS im Oktober 2020 durchgeführte Meinungsumfrage.

Die an der Studie beteiligte atene KOM GmbH rückte dabei das Entwicklungspotenzial ins Blickfeld.
„Die Studie hat untermauert, dass eine deutliche Mehrheit der Bürger im Westbalkan auch nach der Pandemie Online-Dienste nutzen möchte. Um diese Online-Dienste, wie digitale Bildung, E-Government und vieles mehr zu ermöglichen, ist eine robuste digitale Infrastruktur erforderlich, auch und gerade in ländlichen Gebieten“, sagt Tim Brauckmüller, Geschäftsführender Gesellschafter der atene KOM. Weiter unterstrich er: „Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit anderen Stakeholdern die Digitalisierung des Westbalkans voranzutreiben.“

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